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<pre>Noch etwas sparsamer wird es nach meiner Vermutung in Wolfsburg zur Sache gehen, was dabei insbesondere dem sich ankündigen Gast aus der Hauptstadt anzulasten ist.  <p> Den von Walpurgis verantworteten Mentalitätswechsel hatte zudem die starke Reaktion auf den reichlich überflüssigen Ausgleichstreffer offenbart. Angesichts der umgehend wieder verstärkten Offensivbemühungen ließ dieser Rückschlag die zuvor oft so hinfälligen Schanzer völlig unberührt.  <p>  Nach der mehr als peinlichen 0:4-Klatsche im Hinspiel sollte nun durchaus noch einmal von einem besonders engagierten Auftritt der Hausherren auszugehen sein. <p> Schmerzlich war der Freitagabend aber auch für die siegreichen Gastgeber, die sich mit ihrem Auftritt selbst vor Augen führten, dass die verbockte Saison nicht zwangsläufig in einem Fiasko hätte enden müssen — die zuvor gezeigten „Leistungen“ muten nun im Nachhinein noch einmal etwas surrealer an. <p>  Während der Gastgeber jedoch allenfalls noch vier Zähler braucht, um zumindest die Teilnahme an den königlichen Playoffs abzusichern, mutet für die Hessen selbst der Weg in die Europa League ausgesprochen steinig an.  </pre>


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<pre>Auch in der laufenden Saison vermag die Truppe von Thomas Tuchel nach sieben absolvierten Dienstreisen lediglich zwei Erfolge zu vermelden; mit deutlichen Siegen in Wolfsburg und Hamburg schlugen die Schwarz-Gelben nur bei schwächelnden Abstiegskandidaten erfolgreich zu.  <p> Dem Stürmer droht es jedoch selbst mit gesunden Beinen nicht viel besser als in seiner langen Leidenszeit als Dortmunder Bankdrücker zu ergehen. Da die Hertha mit Vedad Ibisevic kürzlich noch einen Torjäger an Land gezogen hat, fällt das Fehlen von Schieber derzeit kaum negativ auf.  <p>  RasenBallsport Leipzig befindet sich allen Anfeindungen zum Trotz weiterhin sensationell an der Spitze der Bundesliga. Die Sachsen haben die perfekte Antwort auf die Kampfansage der Bayern vom Freitag gegeben und sich am Samstagabend gegen Schalke mit 2:1 durchsetzen können. <p> Der BVB hat seit Monaten nicht mehr verloren, der FCB ist trotz des 8:0 gegen Darmstadt defensiv anfällig. Hinzu kommt, dass die direkten Duelle im Stadion der Borussia eigentlich immer mit sehr engen Resultaten zu Ende gehen. <p>  Was der starke Auftritt gegen die Sachsen in mentaler Hinsicht bewirkte, bekam am Sonntag dann das völlig überforderte Leverkusen zu spüren, das sich offenbar ungeachtet mancher bösen Vorahnungen auf einen Spaziergang gegen den tabellarischen Nachzügler eingerichtet hatte.  </pre> 


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<pre> Die nächste Chance erhält Werder dann am kommenden Samstag (15:30 Uhr) in Berlin. Viel spricht allerdings nicht dafür, dass Bremen ausgerechnet in der Hauptstadt erstmals ohne Gegentor in dieser Saison bleibt.  <p> Vielmehr wird der FCI wieder sehr früh versuchen, den Spielaufbau der Werkself zu stören und mit schnellem Umschalten gefährlich vor das gegnerische Tor kommen.  <p>  Aber gleichzeitig ist ebenfalls augenscheinlich, dass der FCI auch gegen schwache Mannschaften verlieren kann. <p>  Die Berliner sind in der laufenden Saison daheim noch ungeschlagen (3 Siege, 1 Remis) — die letzte Heim-Schlappe hatte es somit im Mai gegen Leipzig gesetzt. <p>  Auch wenn es dem Coach in der Länderspielpause gelungen sein sollte, diese Probleme zu lösen, droht ihm und den 96ern am Spieltag neuerliches Ungemach. Dann nämlich gastiert ausgerechnet der Tabellenführer aus Dortmund in der AWD-Arena. Die Tuchel-Truppe reist mit der Empfehlung von drei Siegen in drei Spielen in die niedersächsische Landeshauptstadt.  </pre>


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<pre> Auch die hessischen Gäste starten zuversichtlich in die Frühjahrssaison. Grund dafür sind jedoch keine personellen und sportlichen Umwälzungen, sondern überraschend starke Leistungen in der Hinrunde, die das Team von Dirk Schuster mit 18 Zählern wesentlich besser als erwartet absolvierte.  <p> Von ihren letzten sechs Abstechern in den Berliner Westen kehrten die Rheinländer stolze fünf Mal mit etwas Zählbarem im Gepäck nach Hause zurück — und drei der jüngsten vier Auswärtsspiele hatten die Leverkusener gleich ganz für sich entschieden.   <p> Im Vergleich zu den unlängst deklassierten Teams aus Dresden, Ingolstadt und Braunschweig sollte der VfL dann allerdings doch einer ganz anderen Kragenweite entsprechen — an ein Scheitern dürfte wohl allenfalls noch im Falle eines schweren Arroganz-Anfalls zu denken zu sein. <p>  Die Kraichgauer haben aus den vergangenen sieben Bundesligaspielen ganze fünf Siege mitnehmen können, womit der Klassenerhalt so gut wie gesichert ist.  <p> Schon nach zwei Minuten gingen sie durch Maximilian Philipp mit 1:0 in Führung — es war der erste Liga-Treffer für den Neuzugang aus Freiburg. Mit dem Treffer zum 5:0 stellte er dann auch den Endstand her.  </pre>


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<pre> Natürlich kann man auswärts beim Saisondominator eine Niederlage kassieren, doch die Art und Weise, wie sich Spieler und auch Trainer in der Allianz Arena präsentiert haben, war sogar für HSV-Verhältnisse extrem schwach.  <p> Nach zuvor acht Pleiten am Stück stand der Befreiungsschlag der 96er allerdings unter einem ziemlich glücklichen Stern; abgesehen vom Endresultat, hatten die Stuttgarter nach 90 Minuten schließlich in allen relevanten Statistiken klar die Nase vorn.  <p>  Dass es im Audi-Sportpark mittlerweile flutscht, kommt jedoch schon allein deshalb ein wenig überraschend, weil sich an der Spielweise der Mannschaft eigentlich gar nichts geändert hat; nach wie vor scheint sich der FCI fast ausschließlich über seine Defensive zu definieren. <p>  für diesen scheint mir insbesondere Sebastian Polter prädestiniert, der bereits am vergangenen Spieltag seinen ersten Treffer im Bochumer Dress vom Stapel ließ:  <p> Andernfalls dürfte es auch aus unserer Sicht schwer werden, die drittbeste Abwehr der Liga zu bezwingen. Nichtsdestotrotz trauen wir der Labbadia-Elf im Audi Sportpark etwas zu. Schließlich ist davon auszugehen, dass die Ingolstädter am Dienstag auf Teufel komm raus ihr erstes Heim-Tor erzielen wollen und sich für den HSV daher ungeahnte Räume öffnen.  </pre>


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